„Wie kann ich mich jemals wieder für einen neuen Partner öffnen“…diese Frage begegnet mir im Moment häufiger in meinen Beratungen. Und ich kenne sie auch von mir.

Wenn Verletzungen noch spürbar sind, die Enttäuschung über die letzten Beziehungsversuche noch schmerzen, und die Hilflosigkeit einfach da ist.

Du fühlst dich ungeliebt? Du fühlst dich unverstanden und einsam…

Trotzdem ist auch immer wieder der Wunsch in uns zu finden, doch eine Beziehung, eine Partnerschaft leben zu können.

Erbeerbluete

Das Trauma der Liebe verstehen, fühlen und selbst heilen lernen.

Ganz Frau und Ganz Mann zu sein.

Miteinander sich bereichern, lieben, Sinnlichkeit genießen, Spaß haben. Miteinander wachsen. Und was auch immer noch dir dazu einfällt, was du gerne mit deinem Partner (Partnerin) leben möchtest.

Was allerdings all zu schnell sich vor unsere Verletzungen schiebt: ist das Gefühl, ein Opfer von unserem Partner gewesen zu sein. Ein Opfer, weil er uns nicht so geliebt hat, wie wir es gebraucht hätten.

Wir fühlen uns als Opfer, wenn er sich nicht so verhält, wie wir es brauchen. Und das tut dann weh.
Stimmt das wirklich?

Oder ist da nicht ein gewaltige Verdrehung der Tatsachen…der Realität?

Und trotzdem, wenn die Wunden der Verlassenheit, des Ungeliebtsein schmerzen, wie kann ich es denn lernen, mich jemals wieder einzulassen?

Mich zu öffnen in meiner Liebe – wenn ich nur Schmerz und Verzweiflung und vor allem Misstrauen fühle?

Wie?

Wie wäre es, wenn du erkennne könntest, wer dich zu erst in deiner Liebe, in deinem Vertrauen verletzt hat?

Wie war deine erste große Liebe in deinem Leben?

Es ist die Beziehung und Bindung zu deine Mutter.
Und ja, sie ist erstmal ausschlaggebend, prägend für dein Beziehungsverhalten. Gibt es da noch Illusionen über die Bindung zu ihr, die dich darin hindern könnten, jetzt und heute die Realität deiner Kontakte zu erkennen und fühlen zu können?

Manchmal ist die Sehnsucht nach dem „endlich ankommen“ so riesig und der Verlassenheits- und Einsamkeitsschmerz so groß, das es wesentlich leichter ist, sich mit einem nicht vorhandenen Mann/Frau abzulenken, sich mit Liebeskummer zu beschäftigen, als wie an die existentielle Wurzel dessen zu kommen:

• in einen echten, mitfühlenden Kontakt mit dem abgetrennten, verlassenen Kind in uns zu kommen

Manchmal sind Mütter selbst so traumatisiert, dass es ihnen nicht möglich ist, einen liebevollen Kontakt, Bindung und einfühlsame Beziehung herzustellen. Sie schwanken dann selbst zwischen ihrer eigenen Trauer, Verzweiflung, Ängsten und Aggressionen. Ein Kind liebt trotzdem seine Mutter, und versuch alles – in Bindung und in Liebe mit der Mutter zu kommen. Und wenn das nicht klappt – das ist ein Schmerz, das ist wirklich lebensbedrohliche Not.

Und natürlich entsteht dann die tiefe Prägung: ich werde nicht geliebt. Ich bin nicht liebenswert.

Dieser Schmerz, wenn die erste Liebesbeziehung in unserem Leben enttäuschend war und wir noch so klein sind! lebensbedrohlich, weil wir alle gesunden, liebevollen, einfühlsamen, beschützenden Kontakt brauchen, um wachsen zu können! 

Nein, heute nicht mehr!

Aber damals, als wir so klein und hilflos waren, waren wir auf den Kontakt und das Einfühlungsvermögen unserer Mutter angewiesen. Um uns gut zu fühlen. Um genährt und glücklich zu sein. Um uns entspannen können.

Alles andere bedeutet Stress und heftigsten Schmerz im ganzen Körper! (und meist haben wir genau das noch gespeichert, egal wie alt wir sind! In meinen Beratungen kann ich dir zeigen, wie genau du das bei dir herausfinden, verstehen und den Schmerz selbst mitfühlend integrieren lernst)

Ein Weg, um dich für eine neue Liebe in deinem Leben vorzubereiten: diesen ersten großen Schmerz, diese Wunde, die leider sehr viele von uns haben, in deine volle Realität lassen. Sie erkennen.

• Deine Ablenkungen davon erkennen.

Indem wir dann so nackt und nah bei uns, uns ganz fühlen können, können wir gleichzeitig wachsen. Wir können in die eigenen Bindung und Liebesfähigkeit hineinwachsen. Und das ist heilsam!

Ich lerne dann, mich für mich selbst zu öffnen.
Egal was in mir ist.
Vertrauen bildet sich so.

Ich übe dann das öffnen und lieben in mir .
Und daraus kann dann nach und nach eine gesunde Bereitschaft und das eigene Vertrauen, die Freude entstehen, sie für einen wirklichen Partner wieder zu öffnen… und der kommt dann auch, von ganz allein.

Alles Liebe, Sabine

PortraitSabineRund

Cookie Einstellungen

Bitte wählen Sie eine Option aus. Mehr Informationen, zu den einzelnen Optionen, finden Sie HIER.

Wählen Sie eine Option aus um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortzufahren müssen Sie eine Auswahl treffen. Unterhalb finden Sie eine Erklärung über die verschiedenen Optionen.

  • Cookies zur Anaylse zulassen:
    Alles Cookies wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies. Damit erleichtern Sie es mir meine Auswertung der Besuche. So sehe ich besser welche Beiträge Sie wirklich interessiert und worüber ich in Zukunft nicht mehr schreiben brauche.
  • Nur notwendige Cookies zulassen:
    Nur Cookies und technisch notwendige, dieser Webseite.

Sie können jederzeit ihre Cookie Einstellungen hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück