Nun sind wir alle im Endspurt zu Weihnachten und vielleicht freust du dich darauf oder bangst eher, wie komm ich um diese Tage rum? Weihnachten löst mit all seinen Lichtern, mit all den Düften und auch schon der lichtende Schleier der nahenden Rauhnächte eine ganze Menge an Gefühlen in uns aus. Zusätzlich noch eine Vollmondin im gefühlvollen Zeichen Krebs – auf einer besonderen Gradzahl: auf 00.49 °Grad. Exakt ist sie um 18.48 Uhr und löst Uranus, Chiron und auch Saturn im Steinbock mit aus.

Kindsein und Erwachsensein – Krebs und Steinbock Achse

Im Krebs finden wir das verletzliche, das weiche, das offene und das Kind in uns. Auch die pure Kraft des Frausein, des Muttersein, des Annehmens, des Fühlens und der Familie. Geborgenheit und ein Zuhause ist die Krebsenergie.

Die Vollmondin kann dir nun Themen zeigen:

  • Mit deinen Kindern oder kindlichen Gefühlen, die dich wollen, lieben und stärken, oder überfluten, ablehnen und antriggern
  • Mit deinem Körper, der sich wohlig warm und geborgen anfühlt, oder eng, schmerzend, krank und überfordert
  • Genauso auch wie ein wundervolles, heimatliches Gefühl und Liebe in dir, oder dich verlassen, verraten und verzweifelt zu fühlen

Ein Zuhause zu finden ist wohl mit das Schönste was wir erleben können. Das Kind, genauso auch wie das Jesuskind, wird geboren, gesehen, verehrt und geliebt.

Ein Zuhause kannst du tief in der Verbundenheit, in dem Ja zu dir und auch in der Fähigkeit, dich wohl und entspannt zu fühlen, in dir finden. Meist ist es ganz tief in dir. Ich selbst empfinde es im Wurzelchakra als Basis, aber auch im ganzen Körper und meinem Bewusstsein. Im 1.Chakra ist es Bindung, es ist mein Halt und es gibt Wärme. Von innen und nach außen fließend.

Ein Zuhause können wir auch tatsächlich im Rahmen von Familie, von Eltern, von Kindern, und wer noch so aller dazugehört, erleben. Dann sind wir willkommen, genauso wie wir sind, wir fühlen uns gesehen und geliebt.

Ein Zuhause können auch selbstgewählte Freunde sein, Freunde, die wie Familie für dich geworden sind. Oder eine Gemeinschaft, wie ein Chor, eine Weiterbildungsgrupe, ein soziales Engagment, die Feuerwehr oder was auch immer: es tut dir gut und du wirst gesehen und bist willkommen.

  • Wo und wie fühlst du dich Zuhause?

 

Die Scham des Ausgegrenzt (Steinbock-Saturn) sein – wenn das eigene Zuhause fehlt

Ein Kind, was nicht angenommen, nicht gesehen, nicht gewollt, nicht geschützt und nicht geliebt wird, schämt sich. Es verzweifelt an dem Gefühl des Ausgegrenzt seins.

Ein Erwachsener auch. Es tut genauso weh und ist die krankheitsfördernde Ursache Nr. 1. Es ist genau der Stress, der uns nicht zur Ruhe kommen lässt.

Das Gefühl der Scham, nicht richtig zu sein. Sich vielleicht sogar extrem anzustrengen,

  • Perfekt sein zu wollen
  • Besonders Lieb oder brav
  • Besonders gefällig
  • Besonders erfolgreich
  • Besonders reich und charmant
  • Besonders attraktiv und sexy

…da gibt es noch viel mehr, was du als Gerüst und als Überlebensstrategie aufgebaut haben könntest, und darunter sind die schmerzhaften Gefühle von: „Scham und kein Zuhause“ zu haben.

  • Kennst du sie? Kannst du spüren, wie anstrengend das ist?

Es erzeugt im Körper genauso viel Schmerz, wie körperliche Gewalt. Abgelehnt zu werden, nicht zugehörig zu sein erzeugt auch Entzündungen im Körper – wir werden durch den permanenten, inneren, unlösbaren Konflikt krank. Dies ist inzwischen wissenschaftlich mehrfach nachgewiesen.

 

Dein eigenes Zuhause finden lernen – dich selbst annehmen und Liebe verschenken

Ja, es ist tatsächlich möglich, von diesem inneren Schmerz, von der Scham und all den Vermeidungs- und zum Teil auch Zerstörungsstrategien herauszufinden.

Du selbst bist die Lösung für dieses Problem!

Du selbst, als Erwachsen – und das hier ist wieder die Steinbock-Saturn Seite von unserer aktuellen Vollmondin, die uns helfen kann: zu lernen, dich mit einer liebevollen, verständnisvollen und ganz viel Mitgefühl anzunehmen.

Wenn du deine Verletzungen und Ablehnungen als Kind (und natürlich auch heute in deinem Leben, meist erleben wir es schmerzhaft in Beziehungen und auch im Beruf …wenn Kunden z.b. wegbleiben) wirklich erkennst, und dich gleichzeitig dabei für dich selber interessiert und bei dir bleibst, es aushältst, was damals passiert ist und dich hältst, geschieht Wandlung.

Es wandelt sich in dir von der eigenen Ablehnungen und Ausgrenzungen in ein weiches Annehmen.

Ich habe oft, in meinem eigenen Heilungsprozess, mit mir gesprochen. Ich Sinne von: „ich bin jetzt da. Ich sorge für mich. Ich bleibe da. Ich sehe mich. Ich sorge dafür, dass es gut wird.“

Und das hören alle Anteile und auch alle Zellen in uns! Wenn wir beginnen, uns anzunehmen, und dadurch friedlich, weich und entspannt werden, werden auch die Entzündungsstoffe und Stresshormone weniger.

Jede Zelle hört mit! Deine Selbstheilung, auch für Glück (kommt aus einem gesunden Darm), für Geborgenheit (die Entspannung und dein „im Körper sein“ können), für Gesundheit (dein Immunsystem wird stabil), kann beginnen oder sich fortsetzen und vertiefen. Dazu gibt es inzwischen mehrere wissenschaftliche Nachweise, was ich ganz wunderbar finde und seit Monaten auch selbst erlebe.

Ist das nicht auch Weihnachten? Die Geburt unserer Liebe und das Annehmen des Kindes in uns!

Weihnachten und die Heilkraft von Liebe und Mitgefühl

Jetzt, an Weihnachten, kurz davor, was kann ich noch tun um aus der Enge, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit und Verzweiflung etwas Wärme zu finden?

Und wie genau kann ich vielleicht helfen, Geborgenheit noch verschenken, mit selbst oder nahe stehenden Menschen?

Der schnellste Weg zu dir selbst und zu anderen ist, sich zu sehen. Sich wirklich zu sehen, in die Augen zu schauen und gleichzeitig Interesse, Offenheit und Mitgefühl zu haben.

Ganz wichtig:

  • Nicht gleich trösten wollen, nicht gleich in den Arm nehmen
  • Sondern erstmal wirklich sehen, mitfühlen, aushalten – was da ist.

 

Dann wird dein innerer Raum weiter. Die Verbindung wird tiefer. Es fließt, es nährt, es kann verarbeitet werden – durch die Resonanz von Erwachsen und Kind. Von Gegenwart und Vergangenheit. Oder die Resonanz von Mensch zu Mensch. Miteinander.

Symbolisch genau diese beiden Pole von Krebs (der Mond, das Weibliche ist auf dieser Seite, exakt am 22.12.) und von Steinbock mit Saturn (die Sonne, das Männlich-Bewusste ist hier. Also unsere Bewusstwerdung, unser Licht bei Tage mit unserer Erwachsenenhaltung und  Verantwortung).

 

Uranus im Widder – Befreiung für dich und der Weg für Liebe

Die Vollmondin im Krebs hat ein wundervolles Sextil zu Uranus im Widder. Uranus, fast schon im Stillstand, er dreht ab 7. Januar wieder in die vorwärtslaufende Richtung. Also nochmal Zeit, etwas in deiner Handlungskraft und mit deinem Willen zu verändern! Durch das Sextil kommen leichte Impulse dazu, ein wundervoller Aspekt.

Als Folge von Trauma ist unser Wille auch oft traumatisiert. Es gibt dann kein gesundes „ich will, was mir gut tut. Ich setze mich für mich ein! (nach der IoPT von Prof. Franz Ruppert).

Er wird als Kind schon verhindert, aufgegeben, weil es zwecklos oder auch gefährlich war. Wenn es dir gelingt, das zu verstehen, wie es damals für dich war und vor allen Dingen wenn in dir so ein Keim von eigener Wille (dies könnten konkrete Anliegen in der Form von Traumaaufstellungen sein, genauso wie einfach ein Fokus für dich selbst!) entsteht:

  • Ich will für mich ein gutes Leben
  • Ich will eine liebevolle Beziehung leben
  • Ich will gut zu mir sein
  • Ich will gesund werden
  • Ich will willkommen und geliebt sein
  • Ich will lieben können

…und dann nicht jammern oder aufgeben, sondern für dich etwas tun, was dich in diese Richtung bringt! Fühlend und handelnd.

Das setzt meistens ganz viel  Kraft frei und ist  oft auch eine Wende für dich und dein Zuhause!

Uranus, im Moment fast schon im Stillstand und daher auch sehr wirksam für Veränderung von deinem Verhalten. Für deinen Weg aus kindlichen Abhängigkeiten raus in dein gesundes Erwachsenen-Ich.

Hier könnten sich auch Überraschungen zeigen. Mutiges, Neues und auch Fröhliches.

Ein Zuhause verschenken – Frohe Weihnachten!

Wenn du diese Prozesse schon kennst, wenn du in dir dein Zuhause gefunden hast und es auch liebende Menschen in deinem Umfeld gibt, dann kennst du das Gefühl von Weihnachten. Diese Liebe in dir lässt sich dann in Gedanken genauso wie auch in Handlungen, ausbreiten. Wahrscheinlich tust du es eh schon und genießt das hin- und herfließen von Liebe und Zugehörigkeit.

Sie fließt und leuchtet. Sie inspiriert und wärmt. Sie öffnet und berührt. Sie nährt und begleitet.

Ich wünsche dir von ganzen Herzen das du dir dieses Jahr auch wieder ein Stück näher und tiefe hast kommen können. Das dein Zuhause im Inneren Wurzeln bekommen hat und das du ein fröhliches und herzliches Weihnachtsfest feiern kannst.

Ich bedanke mich für all die Leser und Leserinnen, die mitlesen, die sich mitentwickeln wollen und auch jene, die mir ihre Fragen, ihr Feedback und vor allem auch ihr Vertrauen und ihre Offenheit in der Zusammenarbeit für gesunde Beziehungen schenken. Danke.

 

Von Herzen, Sabine

 

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