Bindungsangst und Beziehungsstörungen als mögliche Folge von pränatalen Traumata erkennen

Bindungsangst und Beziehungsstörungen als mögliche Folge von pränatalen Traumata erkennen

By am Feb 15, 2016 in wie du von Bindungsangst zur Beziehungsfähigkeit gelangst | 2 Kommentare

„Der Zauber des Anfangs…“ viele von uns leben in einer stabilen, wertschätzenden und liebevollen Beziehung.  Mindestens genauso viele leben allein, oder in schwierigen Beziehungen, wo es an Nähe, Vertrauen und Liebe fehlt. „Der Zauber des Anfangs..“ beginnt vom ersten Moment unseres Lebens: wenn wir gezeugt werden, wenn wir im Bauch unserer Mutter wachsen und wie wir die ersten 9 Monate erleben. 

Dichspueren

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Bindungsangst und Beziehungsunfähigkeit kann eine Folge von ganz frühen Bindungstraumata sein!

Viele Kundinnen kommen auf mich zu, weil sie noch gar keine richtige Liebesbeziehung erlebt haben.

Oder nur mit viel Angst vor Nähe, Bindung und sehr vielen Folgeerscheinungen.

Du könntest folgende Situationen kennen, die auf ein mögliches, pränatales Trauma (Bindungstrauma) hinweisen:

„ich kann nicht aus mir rauskommen“

„ich stecke fest“

„ich finde nicht den Kern meiner Lebensfreude“

„ich habe panische Angst vor Nähe“

„ich bin oft alleine, habe wenig bis gar keinen Kontakt und ziehe mich komplett zurück“

„ich kann mich nicht richtig fühlen und lieben“

All dies waren schon konkrete Anliegen, die ich zum Teil auch von mir selbst kenne und die ihren Ursprung in einem pränatalen Trauma, in einer pränatalen Bindungserfahrung hatten.

Je früher wir abgelehnt, verlassen, ja sogar Gewalt und der Bedrohung unseres Lebens (Abtreibung und versuchte Abtreibung!) ausgesetzt sind, desto prägender ist dies als

LEBENSGRUNDGEFÜHL in uns.

 

Wie auf mystische Art und Weise stellen sich dann in unserem Leben immer wieder Situationen ein:

die genau diese Grundgefühl dann anzeigen und wir leben darin!

Mögliche körperliche Symptome als Folge von pränatalen Traumata

Schlafstörungen, Panikattacken – Verlassenheitsangst, Verwirrung, Unklarheit, erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, chronische Erkrankungen, Schwindel, Ohnmacht, Ängste

auch habe ich schon Zusammenhänge zu Rückenschmerzen im unteren Bereich, Hüftschwierigkeiten und Rheuma beobachtet.

Stell dir mal vor: so klein, so hilflos, so verbunden mit der Mutter.

Nichts als FÜHLEN!

So ein kleinstes Menschenkind IST praktisch direkt sein Mutter – Verschmelzung pur.

 

Für die Astrologie-Interessierten:

Gehört zur Symbolik von Neptun und dem 12. Haus – hier sind unsere tiefsten Verschmelzungssehnsüchte nach Liebe und Einheit.

Wir alle wissen, dass ein Schwangere gut auf sich aufpassen soll. Das Musik gut tut. Das Berührungen ersten Kontakt herstellen.

Was aber, wenn die Mutter in Not ist?

Was, wenn die Mutter Beziehungs- oder Existenzprobleme hat?

Was, wenn es ein Umfeld von Gewalt, Übergriffen und Angst gibt?

Manchmal gehen pränatale Traumata sogar noch eine Generation weiter zurück, und noch eine!

Ich glaube, wir können uns gar nicht vorstellen, wie das ist, in Kriegszeiten, schwanger zu sein. Bei Alarm in den Bombenschutzkeller zu müssen. Rundrum Trauer, Hunger und Todesangst. Oft noch Übergriffe. Manche von unseren Eltern und Großeltern hatten einigermaßen Glück in diesen schweren Kriegsjahren, was bedeutet, dass sie Essen, Schutz und gute Beziehungen hatten.

All das können Ursachen für eine innere Spaltung, für ein ganz, ganz frühes Verlassen vom „Ich-Bewusstsein“ sein, weil es nicht zu verarbeiten gewesen wäre. Weder der Kontakt mit der Mutter, die eben vielleicht in Not oder Angst ist, oder den NICHT-Kontakt auszuhalten, weil auch deine Mutter traumatisiert war und gar nicht mehr Bindungs- und liebesfähig.

Es gibt allein durch das Verstehen und Erkennen in dir dieser Zusammenhänge die Chance auf Entwicklung

deines gesunden Ich-Anteils.

All dies prägen den Anfang und wir leben dann wie automatisch genau diese Geschichte, genau dieses prägende Lebensgrundgefühl.

VenusPlutoLiebe Kopie

Wie du deine Bindungs- und Liebesfähigkeit dir erarbeiten kannst:

 

1.) genaue Standortbestimmung – (wenn dich z.b. dein Navi wohin bringen soll, mußt du genau eingeben wo du jetzt gerade bist!)

 

  • 2.) die Stärkung von deinem jetztigen Ich – also erstmal in der Gegenwart ankommen lernen und hier sein
  • bei Bindungstrauma kann es als Folge bedeuten: ich fühle mich immer noch in Not, Verwirrt, als Opfer – obwohl gar keine wirklich reale Gefahr besteht. 
  • klar sind wir manchmal, gerade in Beziehungen, in einer Situation die vielleicht echt schlimm, traurig oder schmerzhaft ist und wenn z.b. ein Partner sich trennen möchte, fühlt es sich lebensbedrohlich und grausam an – IST es aber, hier „switcht du in die Vergangenheit“!
  • wir können als Erwachsener Mensch voll und ganz in einem angemessenen Zeitraum, in täglich kleinen Schritten, für unser Glück selbst sorgen
  • hier findest du mehr zu deinem „Ich“

 

3.) Fragen zu deiner Herkunft – damit starte ich auch meine Beratungen:

  • wann und wo und wie ist deine Mutter im Bauch ihrer Mutter gewachsen?
  • Wie ist es deiner Mutter in dieser Zeit ergangen?
  • Wie hat deine Mutter IHRE Schwangerschaft erlebt – war es z.b. zu Kriegszeiten…oder gab es ähnlich schweres?
  • Gab es Liebe, Geborgenheit und Sicherheit?

Oft sind wir als Mütter bei unserer eigenen Schwangerschaft angetriggert, wenn wir selbst die eigene Schwangerschaft als traumatisch erfahren haben.

4.) Unterstützung hilft beim Ganz Werden:

  • wenn du merkst, das es da Zusammenhänge geben könnte, zwischen deiner Lebensfreude, deinem Beziehungsverhalten und deinen ersten 12. Monaten – hol dir Unterstützung um an dieses Thema aus einer stabilen Erwachsenenposition heraus angehen zu können. Es gibt viele tolle Berater und Therapeuten, die liebevoll und klar begleiten können. Ich selbst habe diese Schritt auch nicht allein geschafft, sondern mit meiner wunderbaren Kollegin zur Unterstützung.

5.)  eine astrologische Beratung kann helfen

  • Im Horoskop können sich Vermutungen dazu verdichten, aber die Gewissheit kannst du nur in dir selbst finden. Ich selbst biete die Beratung: an und des weiteren kann ich dir meine sehr geschätzte Kollegin Sylvia Grotsch empfehlen.

6.) Bindung und Kontakt in dir finden lernen

  • Mit der Form der Selbstbegegnung aus meinem Anliegensatz ist es mir und vielen anderen gelungen, in Bindung mit sich selbst zu kommen.
  • geführte Meditationen können helfen, deinen inneren Kontakt zu stärken
  • gute Bindungserfahrungen mit Menschen, die ehrlich, liebevoll und auch selbst verbunden sind – helfen, das wir Bindung wollen und lieben ♥

 

Für die Astrologie – Interessierten: Planeten im 12. Haus können pränatale und Symbiose- Traumata anzeigen

Planten wie Saturn, Pluto und Uranus, Neptun, Mars oder Lilith können schon auf pränatale Themen hinweisen, vor allem im Gesamtzusammenhang von deinem Geburtshoroskop. Genauso natürlich auch die Konstellation von deinem Mond (dem weiblichen und mütterlichen), von Neptun und auch wie die Achse des IC (deine Familie, Gefühle und tiefstes Karma) sich zeigt.

 

Illusionen von Liebe – Venus im 12. Haus

Liebesillusionen sind ein weiter Teil der zu Neptun und dem 12.Haus gehört.

Bei persönlichen Fragen bin ich gern da.

Sabine

p.s. Natürlich hat das 12.Haus noch weitere Themen wir Betrug, Lügen, Einsamkeit, Kunst, Einfühlungsvermögen, hohe Intuition und vieles mehr…. Dies sollte hauptsächlich auf die erste, große Liebe, auf die ersten Bindungsprägungen und den Folgen für unsere Liebesfähigkeit aufzeigen UND wie du zu dir selbst findest. 

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    2 Kommentare

  1. das spricht mich Alles sehr an, bin tatsächlich schon immer innerlich isoliert im Leben, eine schmerzhafte innere Einsamkeit, Ausgeschlossensein aus der Familie… – aber immerhin Jupiter im 12. Haus, da ist also noch Entwicklungspotenzial…

    Marianne

    17. Mai 2016

    • Hallo Marianne,
      wenn du Fragen dazu hast, wie du aus deiner Einsamkeit
      in eine erfüllenden Bindung finden kannst,
      bin ich gerne da!

      Sabine

      Sabine

      17. Mai 2016

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