Heilsames Verdauen braucht Zeit – vom Trauma zur Liebe finden

Heilsames Verdauen braucht Zeit – vom Trauma zur Liebe finden

By am Nov 10, 2016 in vom Trauma zur Liebe | 4 Kommentare

…Bauchweh, Gewichtsprobleme, Müdigkeit (Schlafstörungen) und Erschöpfung wie Immunschwäche können eine Folge von zuviel „Unverdauten“ in deinem Leben sein.
 
„Unverdaut“ und „Schwere im Bauch“ sind nicht nur auf Essen zurückzuführen, welches uns belastet, sondern in den allermeisten Fällen stecken da auch unverarbeitete Emotionen und Gefühle dahinter. Als Folge  von Trauma und „Unverarbeiteten“ können sich Verdauungsthemen, Schlafprobleme und andere „Unverdauliches“ könnte sich vermehrt zeigen. Dazu werde ich dir ein paar verständliche, weitreichende und sehr tiefgehende Zusammenhänge für dein Verständnis für Heilsame Verdauung und Heilsame Entwicklung anbieten. 

 
Etwas zu verdauen und loszulassen, was nicht gut tut und weh tut. (hier kommt wieder der Magen-Darm ins Spiel – auch in den Folgen – die du vielleicht spürst)
 
Ja, da zwickt der Bauch, wenn da Gefühle und Zustände in uns sind, die „unverdaubar“ sind.
 
Für mich haben sich in diesem Bereich meist unverarbeitete Ängste und Zusammenhänge gezeigt. Als Kind sind wir solchen Situationen oft ausgeliefert und müssen „verdauen“ – obwohl es gar nicht geht.
Und obwohl der Bauch weh tut.
 
Heute als Erwachsene Frau/Mann habe ich die Wahl (wenn ich bewusst bin und mich in meiner wahrhaftigen Wahrnehmung stärke)
 
• Was versuche ich da gerade zu verdauen, wie fühlt es sich an? (und dies kann sich jetzt auf deine Ernährung genauso beziehen wie auf dein ganzes jetziges und vergangenes Leben – ja ist wirklich viel und so entscheidend für unser „Wohlgefühl und unsere Gesundheit“)
 
• Bin ich so gegenwärtig, dass ich wahrnehme kann, ob ich ALTE Emotionen verdränge oder verarbeiten will oder vermischt da alles in mir?

 

Alte Schlacken – und wie finde ich wieder meine Kraft?

 
Alte Schlacken im Darm können genauso krank machen wie alte Emotionen, die wir verdrängen und doch an ihnen hängen bleiben. Alte Emotionen ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort, es ist das, was wir eben als kleinste Kinder NICHT verdauen, NICHT verarbeiten konnten –
 
Es ist noch in unseren Zellen, in unserem Körper UND in unserer Prägung / Verhalten zu finden.
 

Wir wählen meist das, was wir kennen.

 
Und genau diese Weisheit hilft mir, nun meine heilsame Verdauung zu unterstützen:
 
Indem ich die Zusammenhänge in mir wirklich verstehen & fühlen lerne. Das ist wie eine „Entschlackungskur“, die reinigt, die loslässt und die neue Kräfte weckt.
 
Von Herzen gern begleite ich dich dabei, damit du selbstbestimmt unterscheiden lernst, was sind alte „Schlacken“ und wie können diese verwandelt und ausgeschieden, damit du in deine Handlungsfähigkeit und in dein volles Fühlen gelangen kannst.
 
 
Ach ja, ein gesunder Darm macht glücklich ;-)…dort wird nämlich auch das Glückshormon Serotonin produziert – aber nur, wenn der Darm auch die Kapazität dazu hat.
 
Und dazu kannst du deinen Darm und deine Psyche unterstützen, bewusst entscheiden lernen. Für dich, für deine Gesundheit und für dein Glück.
 
 
Mir hat mein gesunder Verstand (und die Entwicklung von meinem gesunden Ich-Anteil in mir) auf meinem Heilungsweg geholfen.
 
Mir hat es gut getan, wirklich Gefühle zu verstehe, zu unterscheiden und dann auch fühlen zu können.
 

Wie du zum Fühlen gelangen kannst?

 
Durch Heilsames NICHTS-TUN und heilsames SEIN bei dir.
Ja, wir können alle besser verdauen, wenn wir uns entspannen.
Wenn wir einfach mal loslassen, Zeit haben und locker lassen können.
 
Allerdings kann es in Folge von Trauma dir NICHT oder nur sehr schwer möglich sein, zu entspannen. Genau das kannst du lernen und üben.
 
So geborgen und entspannt arbeitet ein Darm viel lieber, und auch, wenn wir uns mit leicht verdaulichem ernähren. Was für dich nun wirklich leicht verdaulich ist – musst du selbst herausfinden und ausprobieren – sei es in deinem Leben, in deinen Beziehungen und mit deiner Ernährung.
 
Zuviel Leistung und Perfektionismus macht auf Dauer krank
Wer immer nur leistet, wer immer auf Hochspannung läuft – verbraucht permanent alle Kraft und irgendwann ist dann alles zuviel.
 
Viele, die ihre Traumaarbeit bei mir anfangen, wollen schnellst möglichst fertig sein. Ich kann das so gut verstehen!!!
 
Und auch ich war lange ungeduldig – und manchmal bin ich es wieder ;-)…und wär gestern schon gerne perfekt.
 
Aber ist das das wirkliche Leben?
 
Perfektionismus, Funktionieren und noch mehr leisten?
 
Auch das zeigt sich in den skorpionischen Themen:
 

wir funktionieren um zu überleben.

 
Wir schützen uns mit Perfektionismus – dass die Wunde nicht so sichtbar ist. In der Hoffnung, sie verschwindet. Aber leider verschwindet eben nix (so wie die Schlacken im Darm – sie verursachen mit der Zeit auf ALLEN Ebenen Schwierigkeiten, ist doch der Darm zu 80% für unser Immunssystem verantwortlich!)
 

Die eigenen Traumata verarbeiten zu können, braucht Zeit.

wegvomtraumazurliebeweb
 
Braucht Zeit zum Verdauen.
Zum Verstehen.
Zum Fühlen und dann Loslassen.
Die eigene Wandlung braucht Zeit.
 
So wie nahrhafte Ernährung in Energie und Kraft verwandelt wird, so können wir unsere verdrängten Trauma-Anteile durch den eigenen Kontakt zu Ressourcen verwandeln, zu inneren Schätzen, die uns auch mit dem Schmerz und der Not Geschenke wie
• Feinfühligkeit
• Mitgefühl
•Freude
• und vielem mehr…
 
Ich wünsche uns heilsame, mutige und ehrliche Tage, mögen wir alle Zufriedenheit und Liebe finden.
 
Bei Fragen bin von Herzen gern da – schreib mir oder ruf mich an.
In Liebe, Sabine
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    4 Kommentare

  1. Liebe Sabine,

    vielen Dank für Deinen wunderbaren Artike – die Analogie zum Darm gefällt mir 🙂

    Und ja…zu fühlen, dann zu verstehen und zu verarbeiten braucht Zeit. Das habe ich in meiner Aufstellungsarbeit bei Dir auch für mich erst lernen müssen. Das ist nicht wie im Job einfach effizient abzuarbeiten…sondern geht mal schneller mal langsamer, in meinem (!) inneren (!) Tempo…aber jede Aufstellung ist ein weiterer Schritt zur Heilung. Und durch Deine liebevolle Begleitung sind auch schwierige Schritte machbar. Herzlichen Dank dafür!

    Alles Liebe, Diana

    Diana

    11. November 2016

    • Liebe Diana,
      danke für deine Wertschätzung 🙂
      und es ist berührend, dich mit deinen Anliegen zu begleiten.

      von Herzen, Sabine

      Sabine

      11. November 2016

  2. Danke! Immer wieder bereichernd, anregend zur eigenreflektion. Gerade weil ich selbst mit Menschen arbeite und noch (immer) nicht selbst geheilt bin. Was mir nur Chat nur mein Darm zeigt. Ich „verstehe“ meinen Körper nur oft nicht.

    Marietta

    10. November 2016

    • Liebe Marietta,
      du kannst deinen Körper verstehen lernen.
      Mit der Form der TraumaAufstellungen nach Franz Ruppert – mit denen ich selbst heilen konnte und auch begleite – könntest du z.b. Fragen:
      Ich will verstehen, was die Ursache für meine Darmerkrankung ist.
      Ich will die Ursache für meine Probleme mit dem Darm erkennen.

      Du wählst dann eines der Wörter aus..z.b. Darm…dann später dein Ich…dann Ursache…oder mein – von mein Darm…
      und ich oder du fühlen uns abwechselnd wie in einer Aufstellung in diese Worte ein…und fühlen und erkennen gemeinsam –
      was sich für eine wertvolle Ursache und vor allen Dingen was für ein Zusammenhang sich in dir dazu zeigt.

      ..das war eine kleine, praktische Arbeitsbeschreibung ;-)…
      und wenn du noch mehr Fragen hast oder eine Anliegenaufstellung mit mir machen möchtest (auch über Skype!)
      von Herzen gern.

      Alternativ kannst du versuchen nach Innen zu gehen – und mit deinem Darm zu sprechen, dich einzufühlen…
      um herauszufinden – welche Botschaft und vielleicht welches Trauma sich dahinter verbirgt.

      alles liebe,
      Sabine

      Sabine

      11. November 2016

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