Liebe Frau,

den eigenen Körper zu lieben, sich wohlig, sinnlich und verbunden zu fühlen, ist wohl DER Schlüssel für unser erfülltes Frausein.

• Was tun, wenn es aber nicht möglich ist, sich zu lieben?

• Wenn da immer wieder Ablehnung, Schmerz und Schwäche fühlbar sind?

• Wenn außerdem viele Ablenkungen gibt, um all die unangenehmen Gefühle nicht zu fühlen?

Inspiriert durch Fragen von Kundinnen, möchte ich diesen Artikel für dich, für uns Frauen schreiben.

Ich kenne es von mir selbst, ohnmächtig dem Schmerz, der Verzweiflung, all den tobenden Gefühlen und der Schwäche in mir ausgeliefert zu sein.

Von Liebe weit und breit keine Spur.

Im Gegenteil: ich hatte einen extremen Aktionismus, endlich Liebe zu bekommen. Puh, wie anstrengend, wie aussichtslos und frustrierend! Die Ablehnung in mir und die Verzweiflung wurde größer.

 

Bis ich die Liebe in mir selbst finden konnte, meine Wunden annehmen, verstehen und heilen lernte. Also mich heilen, indem ich mich so zu fühlen begann, dass endlich alles gut wurde. In mir. In meinem Leben und in vielen meiner Beziehungen.

Dazu habe ich dir ein paar meiner Erkenntnisse aufgeschrieben.

Ablehnung in deinen weiblichen Körper kann mehrere Ursachen haben:

1.) wenn wir selbst körperliche, sexuelle oder massive emotionale (totale Ablehnung, permanentes Beschimpfen, keine liebevollen Berührungen) Gewalt erlebt haben:

– zum einen kannst du selbst sexuelle und/oder körperliche Gewalt erlebt haben, sehr oft aus dem nahen Umfeld in der Familie oder Bezugspersonen, und du weißt es, erinnerst dich daran, oder:

– du hast KEINE Erinnerung, aber eben schlimme Körpergefühle, oder massive Taubheit/Gefühlskälte, extreme Erschöpfung, gepaart mit Dauerstress (was ein ziemlich sicherer Hinweis auf ein erlittenes Trauma ist)

Ein Merkmal von Trauma ist es, das wir eben keine Erinnerung daran haben und uns selbst, unseren Körper, trotzdem hassen, ablehnen und in extremen Gefühlen hin- und herschwanken

2.) Symbiotisches Verschmelzen mit dem Trauma der Mutter/Großmutter

das ist jetzt komplizierter zu verstehen – aber sehr sehr oft erlebe ich in meinen Traumaberatungen genau diese Phänomen: wir haben die sexuellen und körperlichen Gewalt Traumata unserer Mutter oder Vater, oder Großmütter und Großväter zu unseren eigenen gemacht.

Je nachdem, wie alt du bist und WO du aufgewachsen bist:

– haben deine Eltern oder Großeltern einen Krieg miterlebt. Im Krieg gab es unzählige Gewalttaten, Vergewaltigungen von Frauen und Kindern und andere grausame Taten.

jetzt kommt dieses Phänomen (was sich mit der Trauma-Aufstellungsmethode, mit der ich arbeite und du zurück in deinen Körper kommen kannst):

statt dich selber, statt deine eigenen Gefühle, fühlst du komplett, mit allen Bildern und Gefühlen die Not von. z.b. deiner Oma im Krieg.

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Wie kann so etwas passieren?

Bindung ist für uns das allerwichtigste, um zu überleben.

Ist eine Mutter, weil sie selber traumatisiert ist, nicht fähig, eine gesunde, einfühlsame, liebevolle und nährende Bindung zu ihrem Kind herzustellen, erleidet dieses Kind große Not.

Meist beginnen diese Traumata schon pränatal oder gleich in der Zeit nach der Geburt.

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Nicht gefühlt zu werden, nicht geliebt und nicht in Bindung zu sein – ist hochtraumatisch, obwohl es erstmal gar nicht so leicht zu erkennen ist.

 

Das bedeutet für kleines Kind, für einen Säugling z.b. echte Lebensgefahr. Das ist Panik pur im Körper!

 

Was macht die Psyche in so einem Fall?

Sie sucht sich trotzdem Bindung!

Am liebsten dort, wo auch wirklich etwas zu fühlen ist. Und das sind dann die Trauma-Ich-Anteile, mit denen wir uns als kleinste Menschenkinder schon verbinden, verschmelzen.

Es ist wesentlich leichter, den Schmerz, die Not, die Angst, die Verrücktheit unserer leider oft auch so sehr traumatisierten Eltern und Großeltern aus dem Krieg zu fühlen –

als wie die eigene Ohnmacht, Hilflosigkeit und das Gefühl: nicht geliebt zu sein.

 

Ist es nun ein wenig mehr verständlicher für dich? Diejenigen, die in sich selbst so komische Gefühle haben, könnten sich auf den Weg machen um herauszufinden: wie war das denn bei meiner Mutter, Großmutter?

Eines der ersten Schritte um aus Trauma herauszufinden, ist das Erkennen der Situation. st das Finden von Klarheit.

Mehr zu deinem erfüllten Frausein findest du hier.

Gerne bin ich bei weiteren Fragen dazu da, wenn du magst auch telefonisch: 08182 – 99 86 250

 

 

Aus dieser gewonnen Klarheit wächst dann der gesunde-Ich-Anteil in uns, um nach und nach an die eigenen Traumagefühle zu integrieren.

Und: da kommen wir dann auch in unseren so wundervollen weiblichen Körper.

Indem wir dann die Liebe finden können, einfach so. Im tiefen Sein, in der Stille, im Fließen, in unserer vollen weiblichen Lebendigkeit und Lust.

gerne bald mehr dazu…

Sabine

 

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