Für Frauen, die ihren Körper Lieben lernen wollen und sich nach sinnlichen, liebevollen Wohlgefühl sehnen

Für Frauen, die ihren Körper Lieben lernen wollen und sich nach sinnlichen, liebevollen Wohlgefühl sehnen

By am Jan 27, 2015 in dein Ganz Frau Sein | 2 Kommentare

  • Liebe Frau,

    den eigenen Körper zu lieben, sich wohlig, sinnlich und verbunden zu fühlen, ist wohl DER Schlüssel für unser erfülltes Frausein.

    • Was tun, wenn es aber nicht möglich ist, sich zu lieben?

    • Wenn da immer wieder Ablehnung, Schmerz und Schwäche fühlbar sind?

    • Wenn außerdem viele Ablenkungen gibt, um all die unangenehmen Gefühle nicht zu fühlen?

    Inspiriert durch Fragen von Kundinnen, möchte ich diesen Artikel für dich, für uns Frauen schreiben. 

    Ich kenne es von mir selbst, ohnmächtig dem Schmerz, der Verzweiflung, all den tobenden Gefühlen und der Schwäche in mir ausgeliefert zu sein.

    Von Liebe weit und breit keine Spur.

    Im Gegenteil: ich hatte einen extremen Aktionismus, endlich Liebe zu bekommen. Puh, wie anstrengend, wie aussichtslos und frustrierend! Die Ablehnung in mir und die Verzweiflung wurde größer.Sabine1portrait

     

    Bis ich die Liebe in mir selbst finden konnte, meine Wunden annehmen, verstehen und heilen lernte. Also mich heilen, indem ich mich so zu fühlen begann, dass endlich alles gut wurde. In mir. In meinem Leben und in vielen meiner Beziehungen.

    Dazu habe ich dir ein paar meiner Erkenntnisse aufgeschrieben. 

    Ablehnung in deinen weiblichen Körper kann mehrere Ursachen haben:

    1.) wenn wir selbst körperliche, sexuelle oder massive emotionale (totale Ablehnung, permanentes Beschimpfen, keine liebevollen Berührungen) Gewalt erlebt haben:

    – zum einen kannst du selbst sexuelle und/oder körperliche Gewalt erlebt haben, sehr oft aus dem nahen Umfeld in der Familie oder Bezugspersonen, und du weißt es, erinnerst dich daran, oder:

    – du hast KEINE Erinnerung, aber eben schlimme Körpergefühle, oder massive Taubheit/Gefühlskälte, extreme Erschöpfung, gepaart mit Dauerstress (was ein ziemlich sicherer Hinweis auf ein erlittenes Trauma ist)

    Ein Merkmal von Trauma ist es, das wir eben keine Erinnerung daran haben und uns selbst, unseren Körper, trotzdem hassen, ablehnen und in extremen Gefühlen hin- und herschwanken

    2.) Symbiotisches Verschmelzen mit dem Trauma der Mutter/Großmutter

    das ist jetzt komplizierter zu verstehen – aber sehr sehr oft erlebe ich in meinen Traumaberatungen genau diese Phänomen: wir haben die sexuellen und körperlichen Gewalt Traumata unserer Mutter oder Vater, oder Großmütter und Großväter zu unseren eigenen gemacht.

    Je nachdem, wie alt du bist und WO du aufgewachsen bist:

    – haben deine Eltern oder Großeltern einen Krieg miterlebt. Im Krieg gab es unzählige Gewalttaten, Vergewaltigungen von Frauen und Kindern und andere grausame Taten.

    jetzt kommt dieses Phänomen (was sich mit der Trauma-Aufstellungsmethode, mit der ich arbeite und du zurück in deinen Körper kommen kannst):

    statt dich selber, statt deine eigenen Gefühle, fühlst du komplett, mit allen Bildern und Gefühlen die Not von. z.b. deiner Oma im Krieg.

    .

    Wie kann so etwas passieren?

    Bindung ist für uns das allerwichtigste, um zu überleben.

    Ist eine Mutter, weil sie selber traumatisiert ist, nicht fähig, eine gesunde, einfühlsame, liebevolle und nährende Bindung zu ihrem Kind herzustellen, erleidet dieses Kind große Not.

    Meist beginnen diese Traumata schon pränatal oder gleich in der Zeit nach der Geburt.

    .

    Nicht gefühlt zu werden, nicht geliebt und nicht in Bindung zu sein – ist hochtraumatisch, obwohl es erstmal gar nicht so leicht zu erkennen ist. 

     

     Das bedeutet für kleines Kind, für einen Säugling z.b. echte Lebensgefahr. Das ist Panik pur im Körper!

     

    Was macht die Psyche in so einem Fall?

    Sie sucht sich trotzdem Bindung!

    Am liebsten dort, wo auch wirklich etwas zu fühlen ist. Und das sind dann die Trauma-Ich-Anteile, mit denen wir uns als kleinste Menschenkinder schon verbinden, verschmelzen.

    Es ist wesentlich leichter, den Schmerz, die Not, die Angst, die Verrücktheit unserer leider oft auch so sehr traumatisierten Eltern und Großeltern aus dem Krieg zu fühlen –

    als wie die eigene Ohnmacht, Hilflosigkeit und das Gefühl: nicht geliebt zu sein.

     

    Ist es nun ein wenig mehr verständlicher für dich? Diejenigen, die in sich selbst so komische Gefühle haben, könnten sich auf den Weg machen um herauszufinden: wie war das denn bei meiner Mutter, Großmutter?

    Eines der ersten Schritte um aus Trauma herauszufinden, ist das Erkennen der Situation. st das Finden von Klarheit.

    Mehr zu deinem erfüllten Frausein findest du hier.

    Gerne bin ich bei weiteren Fragen dazu da, wenn du magst auch telefonisch: 08182 – 99 86 250

                 SinnlichErfuelltimKoerperSabineHerm Kopie

     

    Aus dieser gewonnen Klarheit wächst dann der gesunde-Ich-Anteil in uns, um nach und nach an die eigenen Traumagefühle zu integrieren.

    Und: da kommen wir dann auch in unseren so wundervollen weiblichen Körper.

    Indem wir dann die Liebe finden können, einfach so. Im tiefen Sein, in der Stille, im Fließen, in unserer vollen weiblichen Lebendigkeit und Lust.

    gerne bald mehr dazu…

    Sabine

 

    2 Kommentare

  1. Danke, das du diese Arbeit so offen für uns anbietest. Ich habe selber einen langen Weg aus den Traumamustern heraus hinter mir.Hätte ich schon eher eine Diagnose, eine Grund für mein so sein bekommen, dann wäre mir der Weg zur Selbstliebe früher offen gewesen. So fühlte ich mich immer nur falsch, was auch eine frühe Prägung ist, meine Mutter mit selber unverarbeiteten Mißbrauchstrauma, wollte,konnte meins nicht sehen.Erst vor vier Jahren in einer ganzheitlichen Klinik, wurde mir endlich gesagt, das ich ganz normal auf das reagiere was ich erlebt habe.Diese Akzeptanz führte zur Heilung.Jahre davor hatte ich viele Heilungsformen probiert mit der Ausrichtung „es“ weg zu machen und dann ganz normal zu sein.Die Liebe zu meinem Körper habe ich über Jahre an einem einsamen Strand an der Ostsee gefunden, den wind das Wasser auf der Haut, ohne Urteil,bedingungslos sein können.Inzwischen habe ich den ersten mann in meinem Leben an meiner Seite, dermich achtet, weil ich es auch tue und auch dass heilt.Ich fühle mich authentisch mit meinen Frau sein, ich habe eine ganz eigene Art, diesen wunderschönen Körper zu kleiden, nicht so, dass andere ihn schön finden, sondern das ich mich in meinen Kleidern dadrin wohl fühle.Auch das war mal ganz anders.Ich weiß ,ich werde nie so sein, wie Menschen ,die das nicht erlebt haben, aber ich kann immer freier mein sein, zudem meine Geschichte gehört leben und dann hat das Leben, das ich so viele Male gar nicht mehr wollte ungeahnte Geschenke und es ist voller Freude.

    tara

    3. Februar 2015

    • Liebe Tara,
      vielen lieben Dank für dein Erzählen,
      ja, Akzeptanz und Wissen, was einem passiert ist, und wie es sich angefühlt hat, ist ein großer Schritt zum „Ganz-Werden“, zur eigenen Heilung! Das hast du viel für dich erreicht und ich wünsche dir viel weitere Freude und Kraft und Heilung,
      von Herzen
      Sabine

      Sabine

      2. März 2015

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