Für den Mann, der sich nach einer glücklichen Beziehung sehnt

Für den Mann, der sich nach einer glücklichen Beziehung sehnt

By am Dez 4, 2014 in dein Ganz Mann Sein | 1 Kommentar


Viele Männer bei mir in der Beratung erzählen, wie enttäuscht sie oft sind, sie fühlen sich hilflos, abgelehnt und frustriert in ihren Liebesbeziehungen. Sie sind traurig und ratlos, wie und was sie tun können, um eine glückliche, erfüllte Partnerschaft zu leben. Sie verlieren ihre Kraft, Lust, Lebensfreude und Motivation. Und doch ist die Sehnsucht nach einer erfüllten und glücklichen Partnerschaft im Herzen!

Als Mann sehnst du dich auch nach:

nach dem Willkommensein, nach dem Ankommen, dem Geliebtwerden, nach der Wärme und der Liebe.

Du kannst diese Liebe auch nur in einer Frau finden, die diese Liebe in sich selber entwickelt hat UND wenn du selbst Liebe in dir fühlen und entwickeln kannst. 

Viele Männer versuchen immer wieder, eine Frau, die bedürftig, traurig und oftmals auch übergriffig ist, zu lieben, zu helfen, zu retten. Sie verlieren sich leider dabei selbst, und wissen nicht warum.

Sie wollen sie lieben, gut zu ihr zu sein, und sie merken nicht, das diese Liebe vergeblich ist! Und das tut weh, es frustriert und es ist einfach nicht zu schaffen! 

Liebe kann erst ankommen und gefühlt werden, wenn ich als Erwachsene oder Erwachsener Liebe in mir auch kenne und pflege. Das ist wie mit einem Eimer, der ein Loch hat, wir schütten oben etwas rein,  fließt es immer wieder raus und ist NIE genug. Wenn die Frau, die du lieben möchtest, die Liebe in sich nicht kennt, ist es wahrscheinlich für dich nicht zu schaffen.

Was kannst du tun, was kannst du verstehen, damit eine glücklich Beziehung möglich wird?

Wie sieht es mit der Liebe und einer gesunden und liebevollen Haltung mit dir selbst aus? In welche Situationen begibst du dich?

Viele Männer begeben sich z.b. auch in „Drama“ Situationen und harren aus, anstatt mutig, integer und liebevoll Grenzen und Konsequenzen für sich zu setzten.

Kennst du das?

Woher kommt das, das es manchmal so schwer ist, wirklich gut für sich zu handeln!?

Auch für dich als Mann ist die erste Liebe, die Beziehung mit deiner Mutter, die dich prägt. Auch für dich gilt es, diese Erfahrungen in dir zu verstehen und zu fühlen. Als kleiner Junge ist es lebensnotwendig, von der Mutter geliebt und gefühlt und verstanden zu werden.

Ist diese nicht dazu in der Lage, ist das so schlimm und schmerzhaft, das so ein kleiner Junge dann versucht, eben seine Mutter noch mehr zu lieben, zu schützen und zu fühlen, damit es dieser besser geht.

Ganz Mann Sein - vom Trauma zur Liebe - am Ammersee

Ganz Mann Sein – vom Trauma zur Liebe – am Ammersee

 

Das ist mit einer der Wurzeln, wo dein Trauma der Liebe beginnt und welches sich in frustrierenden Beziehungsleben wieder und wieder zeigt. Du bist dann sozusagen von dieser „ersten Liebe“ und „Beziehung“ mit deiner Mutter geprägt und verhältst dich automatisch als Erwachsener Mann genauso, wenn du dich noch nicht davon gelöst hast!

Um dich  aus den destruktiven Prägungen mit der eigenen Mutter zu lösen, mußt du erstmal genau herausfinden und fühlen, wie war denn das genau mit deiner Mutter?

Wie ist es ihr und wie ist es DIR gegangen?

Leider ist es häufig so, dass viele Mütter selbst bedürftig, krank, als Opfer (Traumatisiert) oder/und aggresiv, übergriffig sind. Wenn eine Mutter selbst traumatisiert ist – sind wir es als Kinder sehr oft auch. Egal, ob Mann oder Frau. Ihre Bindungs- und Einfühlungsfähigkeit prägt uns. Wir sind unseren Müttern als ganz kleine Menschen schon ausgeliefert.

Diese Prägungen und oft auch einhergehende „Verdrehungen von Liebe“ sind lösbar – wenn du mehr dazu wissen möchtest, freue mich auf Fragen oder auch „Anliegen“ von dir!

Erst wenn du als Mann aufhörst, Frauen, genauso wie deine Mutter, retten zu wollen, kommst du deiner eigenen verdrängten Bedürftigkeit und Not näher. Und das kann sehr sehr schmerzhaft sein, Gefühle wie:

• Wertlosigkeit

• Hilflosigkeit

• Erschöpfung

• es nicht zu schaffen

• Wut und Ungerechtigkeit

• extreme Traurigkeit

• Angst, vor dem Alleinsein und Verlassen werden

könnten sich zeigen oder latent bei dir fühlbar sein! Aber diese Gefühle gehören nicht realistisch gesehen in dein jetztiges Beziehungsleiden, sondern eben in das, was du eventuell als kleiner Junge schon erleiden mußtest.

RettendePrinz

vom Frosch zum König – vom Trauma zur Liebe

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Wenn du als Mann, wie der Prinz und der Frosch sich im Märchen,  dich  mutig mit deinen Bedürfnissen, mit deinen Wunden, mitdem was dir fehlt, mit dem was dich wirklich als ganz kleiner Junge schon verletzt hat, auseinandersetzt – und dableibst! – also dich  „fühlen“ und dich selbst verstehen lernst, entwickelt du dich in deine erfüllende, männliche Kraft hinein.

Du kommst so auf natürliche Art und Weise mit deiner „femininen“ Seite in Kontakt und wirst dabei erstaunllicher weise gleichzeitig kraftvoller, männlicher, anziehender und einfühlender.

Das ist der Weg vom Prinzen zum König, zu deinem Ganz Mann Sein!

Dein Herz kann sich öffnen, dein Verstand wird ruhig und klar . Deine natürliche männliche  (auch sexuellen) Kraft wird sich entwicklen, befreien und du wirst ein echter Herzenskrieger. 

Du kannst lernen, nein zu sagen, wenn es dir nicht gut tut.

Du lernst, deine Frau zu verehren und zu lieben, ohne dich dabei aufzugeben oder zu verlieren.

 

In diesem Ganz Mann und Ganz Frau Sein, beide nun Selbstverantwortlich und mit sich in Liebe verbunden,  beide in ihrer Klarheit und echten Einfühlungs- und Liebesfähigkeit, können nun Beziehungen konstruktiv, erfüllend und gesund gestalten und genießen.

 

Von Herzen gern bin ich bei persönlichen Fragen zu diesem Thema da,

♥ Sabine

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© Das Foto ist von mir, eine Abendstimmung in Eching am Ammersee!

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    1 Kommentar

  1. Hallo Sabine,

    sehr intensiv und treffend gehst Du auf dieses Thema ein.

    Wenn Man(n)/Frau nicht bei sich selbst ist, sich selbst nicht liebt und/oder die eigene Persönlichkeit ignoriert, kann keine Liebe nach außen stattfinden.
    Kurz gefasst ist das mein Weg: sich ungeliebt, weggestoßen fühlen,
    fehlende „Vaterpersönlichkeit“ im Rücken.

    Und ehe man es sich versieht, steht man wieder mal alleine da; meint man…

    Ich habe die letzten Monate das „Netz“ durchstöbert, und für mich viele Dinge entdeckt, die weiterhelfen können.
    U.a. auch: „Brauche ich im Moment irgendwas oder irgendjemanden, außer mich selbst, um glücklich zu sein?“
    .. mit sich bzw. dem Kind in uns verbinden, fühlen, sehen und annehmen,und letztendlich aussöhnen..

    Das ist genau das, was ich auch auf Deinen Seiten gefunden habe.
    Was mich angesprochen und berührt hat.

    Mein Rat an jeden: „Versucht diesen Weg zu gehen. Es lohnt sich.“

    Eine Verständnisfrage habe ich noch, Sabine: Was ist mit dem Begriff „übergriffig“ gemeint.

    Lieben Gruß und helle Stunden Dich und alle Anderen

    Erich Wiedmann

    P.S. Glaubt nicht, dass ich mit allem schon durch bin.
    Depressionen begleiten mich nach wie vor.
    Die Erfahrung zu machen, wie sich das anfühlt, sobald sich wieder etwas gelöst hat und ein Schritt weiter ins „Leben“ zurück stattfindet, nehme ich ebenso mit, wie die Tage, an denen es mir schlecht geht (so wie gestern).

    Erich Wiedmann

    5. Dezember 2014

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