über Sabine – ganz Persönlich

Mehr Kraft durch eigene Erinnerungen und wie Sinnhaftigkeit dir dabei helfen kann

Mehr Kraft durch eigene Erinnerungen und wie Sinnhaftigkeit dir dabei helfen kann

am Apr 8, 2017 in über Sabine - ganz Persönlich | 0 comments

Als ich vor 11 Jahren mit der 2-jährigen Ausbildung (mit  viel Selbsterfahrung) zur Systemischen Familienberaterin angemeldet habe, hätte ich niemals gedacht, auf was für einen Weg ich mich da begebe. Mein Leben bestand damals aus einem ständigen Wechselbad von Gefühlen, Zuständen und oft auch Katastrophen. Schmerz, Leid und Ängste gepaart mit extremer Begeisterung, Höhenflügen und Aktionismus. Puh – einfach anstrengend. Ja, es gab schon auch manches Schönes, aber irgendwie ist immer wieder vieles weg- oder eingebrochen und ich wusste nicht warum. Und: ich hatte wenig, bis fast gar keine Erinnerungen an meine Kindheit. Ganze Zeiträume waren sogar wie schwarze Löcher – da war einfach NICHTS. Höchstens Erzählungen und Fotos, nichts was einen sinnhaften und stimmigen Rückschluß hätte geben können, auf das was ich gefühlt und in der Gegenwart erlebt hab.    Jetzt, 10 Jahre nach den ersten Erinnerungen später, habe ich mich, mein Leben, meine Beziehungen grundlegend verändert. Es ist ruhig, liebevoll und klar in mir.  Zumindest immer öfter ;-)… Ich kann selbstbestimmt handeln, so wie ich es will. Die entscheidende Wende in meinen Heilungsschritten kam immer im Zusammenschluß von 3 Begebenheiten (auch Salutogenese genannt) 1.) Wirklich Verstehen lernen: ich hab verstanden, warum ich mich so fühle und warum ich in so leidvollen und gefühlt aussichtslosen Situationen gelandet bin  indem Moment, wenn die Erinnerung  an eine nicht lösbare und angstauslösende Situation von mir als Kind kam – habe ich gleichzeitige den Zusammenhang zu der Situation in der heutigen Gegenwart herstellen können. Das bringt uns sofort in die Gegenwart. So eine Erinnerung kann einfach ein Gefühl, ein Bild, eine Person, eine bestimmtes Alter sein. Oft sind diese Erinnerungen getrennt voneinander, zumindest am Anfang. Mit der Zeit ergibt das ganze Bild, mit deinen Gefühlen und der Körperreaktion Sinn – und diesen Sinn zu entdecken ist meist entlastend und befreiend. Auch wenn die Erinnerung traumatisch und schlimm war. 2.) Handlungsfähig werden: das hat mich handlungsfähig gemacht, weil ich erkannt habe, ich bin nicht mehr das Kind von damals, sondern ich habe heute Wahlmöglichkeiten!  ich konnte auch, mit Hilfe der Trauma-Aufstellungsarbeit, verbunden mit Körperwahrnehmung die kindlichen Anteile kennen, FÜHLEN und integrieren lernen – damit entsteht Bindung und eigene KRAFT, auch Handlungskraft ich konnte Situationen aus der Gegenwart, in denen ich mir oder andere mir...

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Wie du dir Halt bei Panik geben lernst – als Folge von Trauma

Wie du dir Halt bei Panik geben lernst – als Folge von Trauma

am Jul 25, 2016 in über Sabine - ganz Persönlich | 2 Kommentare

Das Attentat in München hat auch mich sehr bewegt, beide Kinder von mir waren in München und Gott sei Dank ist bei uns alles gut ausgegangen. Trotzdem hatte auch ich über Stunden Angst – Angst um meine Kinder, Angst um die Menschen, die da jetzt draußen sind und man lange gar nicht wußte, was passiert da jetzt noch so alles… Gefühle wie Ohnmacht, Hilflosigkeit, Wut und Unverständnis zeigen sich. Wenn wir zusätzlich, also ich glaube für „normale“ Menschen ist so ein Amok-Lauf, ein Terroranschlag schon schlimm, wenn wir aber als Kinder auch über Jahre bedrohlicher und unberechenbarer Gewalt ausgeliefert waren, kann uns so eine Situation, solche Bilder zusätzlich antriggern – und es vermischt sich die Panik von dem Kind und der Schrecken aus der Gegenwart. Und unser inneres Kind fühlt sich wie damals – alleine und verloren. Bei mir haben über Stunden meine Beine und mein Bauch gezittert, ich habe mir dann viel Zeit für mich genommen, um wieder stabil zu werden. Wie ist es dir gegangen? Wie geht es dir jetzt?   Was mir dabei hilft? Spazierengehen, Walken an meinen Lieblingsplätzen hier am Ammersee und an der Windach. Backen 😉…Kochen, Kräuter sammeln, aufräumen…essen… alles Dinge, die mich wieder erden und mit meinem gesunden Selbst in Kontakt bringen.   Gute Freundinnen und Freunde, die für mich da sind, mit denen ich reden kann.   Das Vertauen und die Bindung in dir wachsen damit auch. Die Liebe und dein Mitgefühl.   Als Kind können wir uns oft nicht zeigen, wir sind komplett allein dem ausgeliefert – auch das ist nochmal traumatisierend. Auch du kannst, wenn du merkst, wie sehr dich solche Ereignisse aus der Bahn werfen, Hilfe und Unterstützung holen. Dir jetzt vermehrt Zeit und eigenes Einfühlungsvermögen geben. Deinen Bauch halten: Vielleicht sogar deinen Bauch selbst halten, wie den, von einem kleinen Kind. Sprich mit dir, beruhige dich so, wie wenn du ein kleines Kind beruhigen würdest.     Kontakt zu dir Wenn du noch gar keinen Kontakt zu deinem inneren Kind, zu Erinnerungen hast, aber so ein komisches Gefühl, kombiniert mit vermehrter Panik und Angstgefühlen, kann dir langfristig eine Traumaberatung helfen, die auslösende Ursache in dir zu verstehen und dich selbst stabilisieren und lieb haben lernen ♥. Wenn wir...

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Wie ich aus Enge und Not zu finanziellem „Spielraum“ gefunden habe

Wie ich aus Enge und Not zu finanziellem „Spielraum“ gefunden habe

am Okt 31, 2015 in über Sabine - ganz Persönlich | 0 comments

  Ein Beispiel von mir: Mein schmerzhafter Wunsch war es jahrelang – „Spielraum“ zu haben. Was ich damit meinte? Mein Einkommen und meine Lebensumstände waren so eng, so schwer, so klein – es gab weder echten Raum, mein Zimmer hatte jahrelang nur ganz wenige Quadratmeter, noch gab es Geld und Entspannung, so dass ich „gefühlt“ hätte einfach mal „spielen“ gehen können.  Im Sinne von, ich genieße mein Leben. Ich spiele mal, auch als Erwachsene. Das gab es früher bei mir NIE. Not, Ängste, Ärger, Krankheit und das Gefühl von „ich schaff das nie“ haben mein Leben geprägt.  Heute lebe ich, 3 Jahre später, in einer traumhaft schönen Dachatelierwohnung mit gaaaanz viel Raum! Nach oben! In die Weite 🙂 . Und ich kann immer mal wieder „spielen“ gehen, im Sinne von: ich genieße, ich schalte mal ab, ich erlebe Leichtigkeit, Zufriedenheit und Freude. Nein, nicht ganz von selbst und auch nicht immer, es ist eher ein „erlernen“ von einer neuen, gesunden Lebenshaltung.  Wie du das auch schaffen kannst? Mit deinen Anliegen. Mit deinen richtigen Fragen – wieder und wieder.  UND: mit deinen Handlungen, indem du ins Tun kommst und dich in die Richtung führst, wie du Leben möchtest, Schritt für Schritt. . Ich hatte einen Wunsch – es waren mehrere Anliegen:  ein gesundes, glückliches und wertvolles Leben leben zu können. Mit bereichernden und erfüllenden Beziehungen. Mit weniger oder keinen Schmerzen im Körper, ohne Angst und ohne Not.  . In meiner eigenen Aufstellungen zeigte sich, das ich als Kind zu Hause über viele Jahre so große Not erlebt hatte, das es zu Hause keinen Schutz für mich (auch nicht in meinem Zimmer!), in meinem „Spielraum“gab, das ich schon als kleinstes Kind „erstarrte“, nur noch Enge, Angst, Einsamkeit und große Schmerzen erlitt. Und obwohl ich Symptome einer Depression,  regelmäßige Übelkeit (als Kind schon!), Aggressionen und Überdrehtheit zeigt – gab es niemanden, der verstand, was über Jahre passiert war.  Und das niemand mit mir spielte…und wenn es dann doch jemand versuchte – war ich zu dem Zeitpunkt schon viel zu traumatisiert, um wie ein Kind einfach in Freude spielen zu können.   Die Erinnerungen dazu gab es dann in meinem Erwachsenen Leben nicht mehr. Meine Kindheit war schwarz. Und mein Leben war geprägt von...

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Wie du Rückenschmerzen verstehen und lösen lernst

Wie du Rückenschmerzen verstehen und lösen lernst

am Dez 4, 2014 in über Sabine - ganz Persönlich | 0 comments

Schmerzen im Rücken, Schmerzen im Körper können einen ganz verrückt machen und gleichzeitig fühlt man sich hilflos und ausgeliefert. Oft geht dann gar nichts mehr. Weder Schlafen, noch Sitzen, noch Gehen und man sehnt sich nur nach Erlösung und Betäubung dieser Schmerzen. Ich selbst hatte im August eine akute, sehr sehr schmerzhafte Rückenentzündung und der Arzt diagnostizierte bei mir: „das ist wohl eine falsche Haltung!“ Damit hat er mir einen wertvollen Hinweis gegeben, den ich für mich nicht nur auf der körperlichen Ebene genutzt habe ( natürlich tragen körperliche Fehlhaltungen auch zu Entzündungen und Erstarrung unserer Gelenke, der Wirbelsäule und was da sonst noch so alles dazu gehört, dazu bei) – aber „Haltung“ hat für mich eine ganz andere Dimension. Der Rücken, die Wirbelsäule, die Hüfte gehören zum einem zu unserer Stabilität und zu unserer Fähigkeit, uns zu bewegen. Bestenfalls natürlich auch Spaß in der Bewegung zu haben. Wir brauchen einen gesunden Körper um eben Stehen, Gehen, schmerzfrei Schlafen, Tanzen, Sport machen, körperliche – sexuelle Liebe zu genießen und noch vieles mehr. Ich war mit Ende 20 schon mal an einer sehr schmerzhaften Form von Rheuma erkrankt, zeitgleich als ich schwanger war und mein zweites Kind bekommen habe. Nach einigen Jahren hatte ich statt der Schulmedizin das erste Mal Homöopathie ausprobiert und konnte damit erfolgreich die Schmerzen und meine „Erstarrung“ lindern und heilen. In Stresssituationen habe ich es immer mal wieder gespürt, aber im großen und ganzen war es relativ „gut“. Allerdings war mir noch nicht die die wirklich auslösende Ursache für diese Schmerzen in meinem Körper bewusst. Ich hatte ein paar Vermutungen und war einfach froh, dass die Schmerzen vorbei waren. In diesem Sommer kam allerdings gleichzeitig mit der Rückenzündung auch die Rheumaschmerzen und Schmerzen in der Hüfte zurück. Sehr schnell war mir klar, dass ich zum einen die Schmerzen schon eine ganze Weile wieder latent gespürt und verdängt hatte! Und zum anderen wollte ich nun wirklich an die auslösende Ursache gelangen, damit ich mich und meinen Körper verstehen und bestenfalls von Grund auf heilen kann. Mit der Methode: Aufstellen des Anliegens ist es möglich, gezielt, nach der auslösenden Ursache von körperlichen Schmerzen zu fragen. Ich bin also mit meinen Lähmungserscheinungen im Bein und meinen Rückenschmerzen zu meiner...

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Aus Panikattacken rausfinden lernen – Grundlangenwissen zu Trauma

Aus Panikattacken rausfinden lernen – Grundlangenwissen zu Trauma

am Okt 5, 2014 in über Sabine - ganz Persönlich | 0 comments

„Stell dich nicht so an“,  “ da ist doch gar keine Gefahr“, „denk halt an was schönes“, „ich bin doch da“ … sind alles gutgemeinte Ratschläge (oder auch weniger gut 😉 ) die ich zu hören bekam, als ich noch sehr schnell und oft Panikattacken hatte. Es gab Zeiten, da konnte ich nicht mal mehr in einem Supermarkt einkaufen gehen, der ein bißchen größer war, und ich dann den Ausgang nicht mehr im Blick hatte. Ganz zu schweigen von einem Einkaufszentrum, Kino, U-Bahn und sonstigem. Außerdem hatte ich als Beifahrerin auch innerhalb von Sekunden Todesangst und Übelkeit – und keine Ahnung warum. Auch hatte ich massive Existenzängste, das eigene Leben nicht bewältigen zu können. Auch diese Angst kann Panikattacken auslösen, indem man z.b. nicht mehr wirklich denken kann, panisch im Körper sich fühlt und manchmal das Gefühl hat, den Verstand zu verlieren. Menschen, die soetwas nicht kennen oder in ihrer Nähe erfahren haben, können sich wahrscheinlich schwer vorstellen, wie ohnmächtig man sich in so einer Situation ausgeliefert fühlt. Ich bin so froh, das ich einen wirksamen und machbaren Weg für mich gefunden habe, wie ich aus den Panikattacken und der lähmenden Ohnmacht herausfinden konnte! Das ist alles andere als einfach, und es bedeutet weder, das ich irgendwelche Glaubenssätze löschen, noch irgendwelche Ängste weiter verdrängen muß. Und es bedeutet auch nicht, das ich Medikamente, Kügelchen oder Klopfen dazu brauche. Ich erzähle dir jetzt, wie ich meinen Weg aus meinen Panikattacken herausgefunden hab Ich bin tief davon überzeugt, das wir nicht einfach so Panikattacken und Ängste haben. Für mich gibt es für ein solches Verhalten meist einen wirklichen Grund und ein prägendes Ereignis. Zwei Formen von Ängsten möchte ich dir nun beschreiben: 1) übernommene Traumata, übernommene Ängste unserer Eltern oder Großeltern Ich hatte sehr lange Angst, München bei großer Hitze im Sommer zu besuchen. Und schon gar nicht mit meinen kleinen beiden Kindern (sehr zu deren Bedauern, weil es dort oftmal tolle Festivals gab – wo wir nicht hingingen!). Ich hatte das komische Gefühl, München nicht lebend zu verlassen, das die Häuser einstürzen, das etwas Schlimmes passieren könnte. Klar war das nicht real! Aber diese Bilder und diese Gefühle in mir habe sich soo real angefühlt, das ich es einfach nicht...

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