dein Ganz Frau Sein

Angst vor Nähe mit (d)einem Mann und der Wunsch nach liebevoller Partnerschaft

Angst vor Nähe mit (d)einem Mann und der Wunsch nach liebevoller Partnerschaft

am Mai 22, 2016 in dein Ganz Frau Sein | 6 Kommentare

Du sehnst dich nach einer liebevollen Beziehung und bist seit Monaten oder Jahren allein? Du hast schon Beziehungsversuche gestartet, die dich mit extremen Gefühlen und Ängsten überrollte haben, so dass du (oder dein Partner) überfordert den Rückzug angetreten hast. Oder du hast einen Partner – aber Angst vor Nähe und kaum/keine liebevolle Sexualität. Ich erzähle dir jetzt, weshalb ein Trauma die Ursache für deine Ängste sein kann und wie du trotzdem den Weg in die Liebe finden lernst. Wenn Nähe mit einem Mann Angst auslöst Du kennst das wahrscheinlich: Du bist (d)einem Mann zusammen, den du sympathisch findest und so langsam kommt der Moment, wo ihr euch näher kommt. Je nachdem, wie langsam und einfühlsam dein Partner in dem Moment ist, kommt die Angst in dir wahrscheinlich eher oder ein wenig später. Eine einzige Berührung, z.b. ein Festhalten, ein Ranziehen, ein stürmischer Kuss kann bei traumatisierten Frauen innerhalb weniger Sekungen (und du hast keinen Einfluss darauf) inneren Rückzug, Erstarren und Angst auslösen. Oder auch dann die wirkliche Sexualität, du hast Angst, du steigst aus, du bist vielleicht auch extrem aktiv und spürst dich selbst wenig. Auch wenn du seine Lust, seine sexuelle Erregung spürst, kann das Flucht und Panik in dir verbreiten.  Es ist immer ein wenig anders, deshalb versuche ich jetzt dir einfach ein paar Beispiele zu geben… Noch schwieriger wird es, wenn er wirklich erstmal nur liebevoll ist, und eine liebevolle Berührung dich antriggert. Das kann sogar ein harmloses über das Haar streichen sein – und dein Körper ist in höchster Alarmbereitschaft. Was kannst du tun – und woher kommen solch heftige Reaktionen? Bitte verstehe, lerne zu verstehen, dass dies Hinweise von deinem Körper sind, dass entweder du selbst oder deine Mutter/Großmutter etwas mit Nähe und Sexualität erlebt haben, was zuviel, zu schmerzhaft oder auch verboten war. Oft gibt es dazu keine Erinnerungen, deshalb weißt du es nicht und ganz oft kannst du es dir auch gar nicht mal vorstellen. Ganz wichtig für dich zum Stabilisieren und Verstehen: was damals als Kind passiert ist, oder was deine Mutter oder Großmutter erleiden mußten, ist heute vorbei! Aber unserer Körper, unsere Trauma-Anteile (die kindlichen Anteile, die sich erinnern und in der Situation und im Alter von damals stehen und abgespalten sind) reagieren...

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Für Frauen, die ihren Körper Lieben lernen wollen und sich nach sinnlichen, liebevollen Wohlgefühl sehnen

Für Frauen, die ihren Körper Lieben lernen wollen und sich nach sinnlichen, liebevollen Wohlgefühl sehnen

am Jan 27, 2015 in dein Ganz Frau Sein | 2 Kommentare

Liebe Frau, den eigenen Körper zu lieben, sich wohlig, sinnlich und verbunden zu fühlen, ist wohl DER Schlüssel für unser erfülltes Frausein. • Was tun, wenn es aber nicht möglich ist, sich zu lieben? • Wenn da immer wieder Ablehnung, Schmerz und Schwäche fühlbar sind? • Wenn außerdem viele Ablenkungen gibt, um all die unangenehmen Gefühle nicht zu fühlen? Inspiriert durch Fragen von Kundinnen, möchte ich diesen Artikel für dich, für uns Frauen schreiben.  Ich kenne es von mir selbst, ohnmächtig dem Schmerz, der Verzweiflung, all den tobenden Gefühlen und der Schwäche in mir ausgeliefert zu sein. Von Liebe weit und breit keine Spur. Im Gegenteil: ich hatte einen extremen Aktionismus, endlich Liebe zu bekommen. Puh, wie anstrengend, wie aussichtslos und frustrierend! Die Ablehnung in mir und die Verzweiflung wurde größer.   Bis ich die Liebe in mir selbst finden konnte, meine Wunden annehmen, verstehen und heilen lernte. Also mich heilen, indem ich mich so zu fühlen begann, dass endlich alles gut wurde. In mir. In meinem Leben und in vielen meiner Beziehungen. Dazu habe ich dir ein paar meiner Erkenntnisse aufgeschrieben.  Ablehnung in deinen weiblichen Körper kann mehrere Ursachen haben: 1.) wenn wir selbst körperliche, sexuelle oder massive emotionale (totale Ablehnung, permanentes Beschimpfen, keine liebevollen Berührungen) Gewalt erlebt haben: – zum einen kannst du selbst sexuelle und/oder körperliche Gewalt erlebt haben, sehr oft aus dem nahen Umfeld in der Familie oder Bezugspersonen, und du weißt es, erinnerst dich daran, oder: – du hast KEINE Erinnerung, aber eben schlimme Körpergefühle, oder massive Taubheit/Gefühlskälte, extreme Erschöpfung, gepaart mit Dauerstress (was ein ziemlich sicherer Hinweis auf ein erlittenes Trauma ist) Ein Merkmal von Trauma ist es, das wir eben keine Erinnerung daran haben und uns selbst, unseren Körper, trotzdem hassen, ablehnen und in extremen Gefühlen hin- und herschwanken 2.) Symbiotisches Verschmelzen mit dem Trauma der Mutter/Großmutter das ist jetzt komplizierter zu verstehen – aber sehr sehr oft erlebe ich in meinen Traumaberatungen genau diese Phänomen: wir haben die sexuellen und körperlichen Gewalt Traumata unserer Mutter oder Vater, oder Großmütter und Großväter zu unseren eigenen gemacht. Je nachdem, wie alt du bist und WO du aufgewachsen bist: – haben deine Eltern oder Großeltern einen Krieg miterlebt. Im Krieg gab es unzählige Gewalttaten, Vergewaltigungen von...

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Wie der Frosch zum König wird & die Prinzessin ihre Liebe findet

Wie der Frosch zum König wird & die Prinzessin ihre Liebe findet

am Jul 23, 2014 in dein Ganz Frau Sein | 10 Kommentare

Liebeskummer und die Sehnsucht nach Erlösung. Über Prinzen, Frösche und echte Könige. Wie du erfüllende Liebe und Beziehungen leben lernst. Es war einmal….Die Prinzessin ist zutiefst unglücklich. Vor ihr der große, tiefe Brunnen und sie schaut weinend und kummervoll hinein. Ihre goldene Kugel, mit der sie so gerne gespielt hat, ist dort in der Tiefe verschwunden! Ein Frosch kommt des Weges und erkennt sofort seine Chance: „Kann ich dir helfen, liebe Prinzessin?“ Und die Prinzessin, die nur an ihre goldene Kugel denkt, erkennt auch sofort, das genau der Frosch für sie in den tiefen Brunnen einsteigen und ihr die Kugel holen kann. Und damit ist ihre Welt wieder in Ordnung. Oder nicht? Der Frosch macht sich anhänglich, er bleibt, er ist nützlich und bedürftig. Je mehr sie den Frosch kennenlernt, desto wütender wird sie. Sie erkennt wie eklig und glitschig er ist. Und eigentlich träumt sie von einem echten König, der sie aus ihrer Sehnsucht befreit und sie endlich zur Königin werden lässt. Der Kummer und die Enttäuschung ist groß. Die Vorwürfe und der Streit auch. Trotz das der Frosch an die Wand geknallt wird, ändert sich meist nichts. Die Sehnsucht, die goldene Kugel der Prinzessin und gegenseitige Rettungs- und Erlösungswünsche führen leider nur kurzfristig zur Befriedigung und Erleichterung. Einen Traummann zu finden, einen echten König, der uns verehrt, unser Herz berührt, der uns wirklich erkennt und lieben kann, ja – wie ist das möglich? Die Prinzessin könnte aufhören, Frösche und „vielleicht – Prinzen“ dafür einzuspannen, goldene Kugeln aus dem Teich zu holen. Sie könnte selbst hinabsteigen, in ihre eigenen Tiefen, um ihr Glück selbstverantwortlich zu finden. Die Prinzessin könnte lernen, sich aus dem königlichen Elternhaus, wo meist Erwartungen, und keine echte Liebe, herrschen, mutig zu befreien. Sie könnte damit selbst zur Königin werden. Indem sie ihre Kraft stärkt, selbst für ihr Glück sorgt und sich aus verschlingenden Verstrickungen befreit. Nein, das ist nicht so romantisch, wie der rettende Prinz oder Frosch! Aber ich verspreche dir, das ist ein Weg, der dir die ersehnte und tiefe Erfüllung deiner Liebe ♥ bringen wird.   Wenn wir weiter auf den Traummann / Prinzen warten: Kein Prinz, kein König, keine Eltern (wenn wir Erwachsen sind) können uns das abnehmen und diese verlorene und...

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Vom Drama zur gesunden Liebe – Feedback einer Kundin

Vom Drama zur gesunden Liebe – Feedback einer Kundin

am Mai 12, 2014 in dein Ganz Frau Sein | 0 comments

Aus meiner Arbeit: Hier das Feedback einer Kundin, freu mich so mit ihr! Wir haben hauptsächlich mit Telefonberatungen und ein paar wenigen persönlichen Aufstellungen über einige Monate gearbeitet: Ich kann die Jahre gar nicht zählen, in denen immer wieder die gleichen Dramen abgelaufen sind – weniger in beruflicher Hinsicht, dafür aber umso mehr in meinen Männerbeziehungen und leider auch in zahlreichen Affären. Das Kernproblem war die fehlende Loyalität meiner Partner, niemand war „richtig“ an meiner Seite und hat mir Achtung und Wertschätzung vermittelt. Die äußeren Symptome dieser Dramen waren unterschiedlich und reichten von einfacher Nachlässigkeit und Ablehnung über das Ausnutzen von Hilfsbereitschaft bis zu massiven Vertrauensbrüchen mit mehreren „Parallelfrauen“ zur gleichen Zeit. Sehr viele Jahre lang versuchte ich, all das zu vergessen und verdrängen, indem ich mich in immer noch mehr Arbeit stürzte und immer noch mehr Leistung erbrachte, denn dafür war ich auch als Kind schon immer gelobt worden. Für die weibliche Seite in mir gab es dagegen keinerlei Anerkennung – diese wurde auch schon in meinem Elternhaus fast völlig ignoriert. Heute ist es mir sonnenklar, dass ich aus diesen Gründen auch im Erwachsenenalter lange keine Weiblichkeit leben konnte und mich Männer vorwiegend als praktisch ansahen, nicht jedoch als beschützens- und liebenswerte Frau. An dieser Erkenntnis sowie an der Aufarbeitung alter Muster und Verletzungen hat Sabine einen maßgeblichen Anteil. Mit ihrer ganz speziellen, hartnäckig-liebevollen Art bringt sie Wahrheiten auf den Punkt, und zwar so, dass man sie sehr einfach annehmen kann. Sicherlich hat das mit ihrer Authentizität zu tun und bei ihr fällt es mir besonders leicht, auch über die grässlichsten Abgründe zu sprechen, weil ich weiß, dass sie viel erlebt hat und dass ich mich bei ihr für nichts schämen muss. Besonders wichtig war es für mich, von Sabine zu lernen, wie man mit akutem Seelenschmerz umgeht, von dem ich in den letzten Jahren genug erfahren habe. Ich habe gelernt, nicht mehr zu verdrängen, sondern den Schmerz zu fühlen und durch ihn hindurchzugehen und endlich Raum und Zeit zu schaffen für alle damit verbundenen Gefühle und ihre Ursachen. Und so scheint für mich nach langer Zeit wieder die Sonne im Leben. Ich arbeite nicht mehr so extrem viel, sondern in einem viel vernünftigeren Maß als früher, kann...

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